Physiotherapie Sissach
Klassiche Massage & Lymphdrainage
Klassische Massage
Die klassische Massage umfasst manuelle Grifftechniken wie Streichungen, Knetungen, Reibungen, Klopfungen und Vibrationen. Behandelt werden je nach Bedarf einzelne Bereiche (beispielsweise Nacken, Schultern, Rücken, Beine) oder der ganze Körper. Häufig wird mit Massageöl gearbeitet, und Druck sowie Tempo werden an Beschwerden, Gewebe und persönliches Empfinden angepasst.
Lymphdrainage
Die manuelle Lymphdrainage umfasst sehr sanfte, rhythmische und kreisende Grifftechniken, die den Abtransport von Lymphflüssigkeit anregen sollen. Dabei wird in festgelegten Behandlungsrichtungen gearbeitet, oft beginnend an zentralen Bereichen (beispielsweise Hals oder Rumpf), bevor weiter aussen liegende Regionen behandelt werden. Je nach Situation kann sie auch Teil einer umfassenderen Entstauungstherapie sein, manchmal in Kombination mit Kompression.
Wo hilft die klassische Massage?
Die klassische Massage kann helfen, Muskelverspannungen und Verhärtungen zu lösen, Schmerzen durch überlastete oder einseitig beanspruchte Muskulatur zu reduzieren und die Beweglichkeit im Alltag zu verbessern (beispielsweise bei Nacken- und Schulterverspannungen, Rückenbeschwerden oder müden Beinen). Durch die mechanische Reizung des Gewebes wird die Durchblutung angeregt, was die Versorgung der Muskulatur unterstützen und das Gewebe „wärmer“ und elastischer wirken lassen kann.
Viele empfinden zudem eine deutliche Stressreduktion, weil sich das Nervensystem beruhigen kann und der Körper leichter in einen Entspannungsmodus findet. Begleitend kann sie bei Kopfschmerzen, die mit Spannung zusammenhängen, bei allgemeiner Unruhe sowie zur Regeneration nach Sport oder körperlicher Arbeit unterstützen.
Wichtig: Bei akuten Entzündungen, Fieber, frischen Verletzungen oder Thromboserisiko sollte vorab medizinisch abgeklärt werden, ob eine Massage sinnvoll ist.
Wobei hilft die Lymphdrainage?
Die manuelle Lymphdrainage kann vor allem dabei helfen, Schwellungen (Ödeme) zu reduzieren und das Gewebe zu entlasten, indem der Lymphabfluss sanft angeregt wird. Das ist häufig hilfreich bei geschwollenen Beinen oder Armen, nach Operationen oder Verletzungen (je nach ärztlicher Freigabe), sowie bei Lymphabflussstörungen.
Oft bewirkt die Lymphdrainage, dass sich dadurch Spannungs- und Druckgefühle im Gewebe verringern, die Haut und das Unterhautgewebe „weicher“ wirken und Bewegungen wieder leichter fallen (wenn zum Beispiel ein Gelenk durch Schwellung eingeschränkt ist). Zusätzlich kann sie das Gefühl von Schwere (etwa in den Beinen) mindern und als sehr beruhigend empfunden werden, weil die Behandlung insgesamt ruhig und rhythmisch ist.
Auch hier gilt: Bei bestimmten Situationen (unter Anderem akuten Infekten/Entzündungen, unbehandelter Herzschwäche, akuter Thrombose) ist Lymphdrainage nicht oder nur nach medizinischer Abklärung geeignet.